Hast du gute Beziehungen?

Wir lernen von Kindheit an: Gute Beziehungen sind wichtig , wenn man etwas erreichen will im Leben. Im Berufsleben spricht man auch von „Netzwerken“. Bei der Wohnungssuche, der Jobsuche, oder wenn es um Fußballtickets berühmter Vereine geht, nimmt man die Hilfe anderer gerne an oder kommt ohne sie gar nicht ans Ziel.

Es ist prinzipiell nicht schlecht oder verwerflich, mit Hilfe von Beziehungen ein Ziel zu erreichen. Aufpassen sollte man, dabei nicht in die Abhängigkeiten von anderen Menschen zu kommen. Dann schlägt der Vorteil von vermeintlich guten Beziehungen in das Gegenteil um. Für gute Beziehungen kann man dankbar sein. Es gibt aber bekanntlich keine Garantie, dass gute Beziehungen immer von Dauer sind.

Über dem neuen Jahr 2022 steht ein Wort des Apostel Johannes, das sich in diesen Tagen viele gläubige Menschen zusprechen:

„Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“. Das ist doch eine großartige Aussage vom Sohn Gottes. Kein Politiker, kein Unternehmensführer kann so eine Garantie abgeben. Diese Zusage gilt den Milliarden von Menschen aber auch jedem Einzelnen von uns.

Man sollte nie aufhören, sich auch für das neue Jahr etwas Gutes vorzunehmen. Es kann nicht schaden, sich mehr zu bewegen, um auf den Körper zu achten, oder sich gesünder zu ernähren. Nehmen wir uns doch auch vor, etwas Gute für unsere Seele zu tun, und Jesus stärker in unseren Alltag und unser Leben hinein zu lassen.

Er sagt in seinem Wort, dass es nicht schwierig ist: Ich darf einfach auf ihn zukommen! Und ohne eine Bedingung zu stellen verspricht er: Er will niemand abweisen! Jesus möchte helfen, Dinge in unserem Leben zu bereinigen, die nicht in Ordnung sind, weil wir vielleicht anderen weh getan haben, und wir uns entschuldigen sollten. Oder weil wir die Unwahrheit gesagt und damit jemandem Schaden zugefügt haben. Auch dabei will er helfen, es zu bereinigen.

Jesus hat auch die Macht, Krankheiten zu besiegen und Trost zu spenden. Nur er kann Leben auch über den Tod hinaus schenken.

Aber gibt es bei Jesus wirklich keine Vorbedingungen? Jesus sagt einmal, es wären die „geistlich Armen“, die ihn finden werden. Das sind solche, die ihre eigene Schwäche und Sündhaftigkeit erkannt haben und keine Ausreden suchen, und die nicht mehr auf eigene Stärke hoffen sondern seine Hilfe brauchen. Wenn es also eine Vorbedingung gibt, dann ist es die Ehrlichkeit über die eigene Situation.

Viele haben es schon erfahren: Eine „gute Beziehung“ im Glauben an Jesus macht frei von Gewissensnöten, Sünde und Schuld. Immerhin steht der allmächtige Gott uns zur Seite. Welche Beziehung könnte größer, fester und von ewiger Dauer sein! Abhängig von Gott zu sein ist keine Last oder Gefahr, sondern das Beste, was einem passieren kann, und was man sich wünschen kann.

Verfasst von Katharina Schnelzer am 07. Januar 2022.

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